Kloster Bad Doberan

Kloster

 

Im Jahre 1171 gründeten Zisterziensermönche aus Amelungsborn im Weserbergland ein Kloster in Althof, dessen Stifter der Obodritenfürst Pribislaw war. Nur acht Jahre nach seiner Errichtung wurde es zerstört und die Mönche vertrieben.

Umso sagenumwobener wird die Neugründung an heutiger Stelle erinnert. Nikolas von Rostock wollte einen besseren Ort für das Kloster finden. Auf ein Zeichen Gottes wollte er warten und sprach: „Wo ich auf der Jagd den ersten Hirsch erlege, das soll das neue Kloster stehen.“ Einen solchen Hirsch sollte der brave Mann wohl auch erlegen, jener fiel jedoch ausgerechnet auf sehr sumpfigem Grund. Ratlos, verzweifelt ob dieses Ausgangs, war da der Fürst mit seinem Gefolge, als plötzlich ein Schwan sich, laut „dobre, dobre“ rufend, aus dem Schilf erhob. Da wussten die Männer, dass sie die beste Stelle gefunden hatten und errichteten dort 1186 das Kloster erneut. Dank kluger Lenkung und der Abgaben aus seinen Ländereien entwickelte es sich schnell zu einem bedeutenden geistigen und wirtschaftlichen Mittelpunkt.

Auf englischem Rasen durchstreift man heute die malerisch angelegte Klosteranlage mit der fast vollständig erhaltenen Klostermauer, dem Beinhaus (Besichtigung auf Anfrage möglich), dem Kornhaus und dem Wirtschaftsgebäude, das als Kulisse bei verschiedenen Veranstaltungen für eine unvergleichliche Atmosphäre sorgt. Das Stadt- und Bädermuseum, zwei Klosterläden im Torhaus, zwei Cafés und ein Spielplatz ergänzen das Angebot.

 

Karte Kloster